Nach der letzten Eiszeit entwickelten sich in der Norddeutschen Tiefebene wegen der hohen Grundwasserstände weite Teile zu Mooren. Ausgedehnte Hochmoore zählen zu den herausragenden Landschaftsteilen der südlichen Mittelweser-Region (Großes Moor Uchte, Hohes Moor bei Steyerberg, Rehburger Moor, Lichtenmoor). Im Kernbereich wird noch großflächig industriell Torf gewonnen.
Bereits heute sind jedoch weite Gebiete wieder der Natur zurückgegeben. Wollgras fruchtet im April, Torfmoose wachsen auf gespeichertem Wasser, der seltene Goldregenpfeiffer brütet hier, und im frühen Morgennebel ruft der Kranich. Das Große Uchter Moor ist Teil des Naturraums Diepholzer Moorniederung. Ursprünglich war die Torfauflage im Uchter Moor bis zu 6,50 Meter mächtig.
Der Torfabbau begann bereits in den 1930er Jahren, zunächst als Handstich zur Gewinnung von Brennmaterial. Die industrielle Abtorfung wurde mit maschinellem Sodenstich und Fräsen besonders nach dem Zweiten Weltkrieg verstärkt. Mit dem Ende der industriellen Nutzung ist nicht vor 2030 zu rechnen. Zug um Zug müssen alle Abtorfungsflächen nach Maßgabe des Niedersächsischen Moorschutzprogramms wieder vernässt und somit der natürlichen Regeneration zurückgegeben werden. Das Uchter Moor ist Teil des „Europäischen Vogelschutzgebietes Diepholzer Moorniederung“.
Tipps: Moorbahn Uchter Moor und Vogelbeobachtungsturm Warmsen. Von der Aussichtsplattform lassen sich im Herbst Kraniche beobachten.
Bereits heute sind jedoch weite Gebiete wieder der Natur zurückgegeben. Wollgras fruchtet im April, Torfmoose wachsen auf gespeichertem Wasser, der seltene Goldregenpfeiffer brütet hier, und im frühen Morgennebel ruft der Kranich. Das Große Uchter Moor ist Teil des Naturraums Diepholzer Moorniederung. Ursprünglich war die Torfauflage im Uchter Moor bis zu 6,50 Meter mächtig.
Der Torfabbau begann bereits in den 1930er Jahren, zunächst als Handstich zur Gewinnung von Brennmaterial. Die industrielle Abtorfung wurde mit maschinellem Sodenstich und Fräsen besonders nach dem Zweiten Weltkrieg verstärkt. Mit dem Ende der industriellen Nutzung ist nicht vor 2030 zu rechnen. Zug um Zug müssen alle Abtorfungsflächen nach Maßgabe des Niedersächsischen Moorschutzprogramms wieder vernässt und somit der natürlichen Regeneration zurückgegeben werden. Das Uchter Moor ist Teil des „Europäischen Vogelschutzgebietes Diepholzer Moorniederung“.
Tipps: Moorbahn Uchter Moor und Vogelbeobachtungsturm Warmsen. Von der Aussichtsplattform lassen sich im Herbst Kraniche beobachten.
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31582 Nienburg/Weser
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